Dienstag, Februar 13, 2018

Dicke Luft im Büro am Arbeitsplatz



Können Schadstoffe am Büroarbeitsplatz krank machen?
Unkonzentriert? Müdigkeit, Kopfschmerzen, Erkältung, Husten, Atemwegserkrankungen - wer kennt das nicht von Zeit zu Zeit? Doch wenn sich solche Erkrankungen häufen, sollte man hinterfragen, ob vielleicht das Gebäude, in dem man arbeitet, die Ursache dafür sein könnte. Gerade in Büroräumen ist häufig ein geballter Mix an Schadstoffen vorhanden, der eine Vielzahl von Erkrankungen auslösen kann. Experten sprechen von gebäudebedingten Erkrankungen oder dem sogenannten „Sick Building Syndrom“.
Eine immer dichtere Bauweise kann bei einer Anreicherung von Schadstoffen und langen Aufenthaltszeiten in Innenräumen zu Problemen führen.

Raumluftgifte können krank machen

Immer mehr Beschäftigte in Deutschland arbeiten in Büros und Verwaltungen. Teilweise auch vom Heimarbeitsplatz aus. Schlechte Luft in Büroräumen mindert die Lebensqualität der Beschäftigten und deren Arbeitsleistung im Unternehmen. Es erhöhen sich die krankheitsbedingten Ausfallzeiten. Ein nicht zu unterschätzender volks- und betriebswirtschaftlicher Kostenfaktor, der gerade für Unternehmer das Interesse an der Thematik für Unternehmer wecken sollte.
Schadstoffe gibt es in Büroräumen mehr als genug: Alte Schreibtische, Aktenschränke, Regale, oftmals aus Pressspanplatten gefertigt, geben häufig Formaldehyd an die Raumluft ab, neue Möbel sind Quellen für leichtflüchtige lösemittelartige Verbindungen (VOC‘s). Fußbodenbeläge sind meist mit Chemikaliengemischen ausgerüstet. Weichmacher vom Typ Phthalate, die Auswirkungen auf das Hormonsystem haben können, finden sich in Wandfarben, Lacken PVC- und auch Teppichböden.
Flammschutzmittel werden in Textilien, Fußbodenversiegelungen, Montageschäumen, PCs, Druckern, Faxgeräten und Kopierern eingesetzt. Neueste Gefährdung wird durch die sogenannte NANO-Technologie hervorgerufen, kleinste Einheiten auch bekannter Stoffe entwickeln auf Grund ihrer geringen Größe besondere Eigenschaften - gewollte und ungewollte ! Besondere Vorsicht gilt bei Schimmelpilzen in Innenräumen, die oft versteckt vorhanden sind. Ursachen für möglichen Schimmelbefall sind Feuchteschäden, Baumängel, Wärmebrücken und unzureichendes Lüften.
Typische Beschwerden bei gebäudebedingten Erkrankungen sind Atemwegserkrankungen, asthmatische und allergische Beschwerden wie Heuschnupfen oder Reizungen von Augen, Nase, Rachen oder der Haut, Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit, Abgeschlagenheit, rasche Ermüdung und Konzentrationsschwierigkeiten.  
Tausende chemische Verbindungen werden in Innenräumen nachgewiesen. Die Wirkungen von chemischen Stoffen sind sehr unterschiedlich und wenig erforscht, deshalb können besonders kritische Kombinationswirkungen (Synergismen) in der Luft oder im menschlichen Körper auftreten, deren Schädigungspotential wesentlich höher liegen kann als im Einzelfall.
Die sonst zur Energieeinsparung sinnvollen Wärmedämmungen und das konsequente Abdichten der Gebäudehülle führen zur stärkeren Auswirkung von Schadstoffen. Bei geringerem Luftaustausch erhöht sich die Schadstoffbelastung, die CO2-Konzentration und auch die Schimmelgefahr in den Gebäuden . Hier können Lüftungsanlagen zwar helfen. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass die Lüftungsanlagen regelmäßig gewartet und kontrolliert werden, damit sie nicht zu Keim- und Schimmelpilzschleudern werden.

Eine Schadstoffanalyse kann helfen

Bereits geringe Schadstoffkonzentrationen in der Raumluft können Krankheiten auslösen. Oft stellen sich die Beschwerden erst ein, wenn die Beschäftigten niedrigen Konzentrationen über längere Zeit ausgesetzt sind. Meist liegt die potentielle Belastung unter der wahrnehmbaren Geruchsschwelle. In diesem Fall kann nur eine Raumluftanalyse helfen. Mögliche Belastungen werden aufgedeckt. Bei der Bewertung der Laborergebnisse werden naturwissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse berücksichtigt. Auf dieser Basis wird ein Sanierungskonzept erstellt und optimalerweise nach Abschluss durch eine erfolgreiche Kontrollmessung bestätigt.
Wer schon Beschwerden hat oder gesundheitliche Vorsorge betreiben will, sollte eine fachmännische Arbeitsplatzuntersuchung der Büroräume von einem Sachverständigen durchführen lassen.

Tipps zur Vorsorge bei Schadstoffen
·        Lüften, lüften, lüften steht an erster Stelle  und kann Schadstoffe, CO2, Luftfeuchtigkeit sowie Schimmelpilzbildung reduzieren
·        Staub oft wegwischen
·        Staubsaugen mit Hepa-Filter
·        Nutzen Sie Naturholz- statt Pressspanmöbel.
·        Bodenbeläge, Vorhänge: Naturmaterialien bevorzugen. Keine Kunststoffe u. PVC nutzen (wg. Weichmacher), verklebte Flächen vermeiden
·        Ein Teppich mit "Wollsiegel" kann auch giftiges Permethrin enthalten.
·        Auf Umweltsiegel achten, aber auch ein „Blauer Engel“ bedeutet nicht schadstofffrei !
·        keine Vinyl-/ Styroportapeten nutzen
·        Keine Duftöle, Duftmittel, Insektenspray, Tabakrauch im Innenraum
·        Achtung: Viele Wohngifte sind heutzutage geruchsneutral !
·        Laserdrucker und Kopierer nicht direkt am Arbeitsplatz, sondern im separaten belüfteten Raum stellen!

Infos und Untersuchungen vom Sachverständigenbüro für Baubiologie,
Ralf Holtrup, Warendorf bei Münster
www.baubiologie-muenster.de, Tel. 02581-784635

Mittwoch, November 15, 2017

Kopfschmerzen im Auto durch W-Lan oder Bluetooth?

WLAN im Auto beeinflusst Gehirnströme

W-Lan oder Bluetooth sollten im Auto lieber aus sein auf Grund der Belastung
(gilt für Sender im Auto sowie mobile Daten / W-Lan / Bluetooth am Smartphone)

Bericht in RTL über Studie der Uni Mainz
Am 28.10.2017 lief in RTL-Explosiv Weekend der Bericht „Kopfschmerzen im Auto woher kommt das?“ über einen wissenschaftlichen Versuch, bei dem die Strahlenbelastungen auf das Gehirn im Automobil gemessen wurden. RTL bezeichnet die Ergebnisse als alarmierend. Tatsächlich, nach dem Einschalten der Autoelektrik, insbesondere von WLAN, verändern sich die Gehirnströme.
Link zum Film und weitere Infos:
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1230

Mittwoch, Oktober 04, 2017

WLAN bei neuem Software-Update iOS – aus ist nicht aus!

Das seit dieser Woche verfügbare Update auf iOS 11 bringt viele Änderungen für Apple-Nutzer, die etwa die Kollegen von golem.de ausführlich beschreiben. Dazu gehört auch ein neues Kontrollzentrum am unteren Bildschirmrand, das den Nutzern mehr Optionen und Anpassungsmöglichkeiten verspricht. Derzeit sorgt aber eine Funktion für leichte Verwirrung.
Es geht um WLAN- und Bluetooth-Verbindungen. Die sind im Kontrollzentrum prominent platziert; ihre Schaltflächen befinden sich direkt neben dem Flugmodus und dem der mobilen Datenverbindung. Ist die Schaltfläche blau, ist das WLAN oder Bluetooth aktiviert. Ist sie grau, deaktiviert. So scheint es jedenfalls zu sein – doch es stimmt nicht ganz.
Den ganzen Beitrag lesen: http://www.zeit.de/digital/mobil/2017-09/ios-11-wlan-bluetooth-ausschalten-kontrollzentrum

Montag, April 24, 2017

Krebs durch Mobilfunk? - Gericht erkennt Tumor durch Handy-Strahlung als Berufskrankheit an

Tumor durch Handy ist offiziell Berufskrankheit

Eine Verstopfung im Ohr entpuppte sich als Tumor. Schuld daran ist das Handy, wie nun erstmals überhaupt anerkannt wurde.


Ein Gericht in Italien hat einen Gehirntumor als Folge häufigen beruflichen Handy-Telefonierens eines inzwischen 57-jährigen Klägers anerkannt. Der Richterspruch vom 11. April wurde von den Justizbehörden in Ivrea im Nordwesten des Landes erst am Donnerstag publiziert. Der Geschädigte, Roberto Romeo, soll wegen des dauerhaften Hörschadens von der Unfallversicherung monatlich 500 Euro bekommen. Weltweit hat erstmals ein Gericht die unsachgemässe Verwendung eines Handys als Ursache für einen Gehirntumor anerkannt», erklärten die Anwälte Stefano Bertone und Renato Ambrosio zu dem Fall.

Pressetext:
http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/im-norditalienischen-ivrea-gericht-erkennt-tumor-durch-handy-strahlung-als-berufskrankheit-an_id_7000355.html




Krank durch Telefonieren: Ein italienisches Gericht hat häufiges berufliches Handy-Telefonieren als Ursache eines Gehirntumors anerkannt. Die Anwälte des inzwischen 57-jährigen Klägers Roberto Romeo sprachen am Donnerstag von einer Weltpremiere.

Dienstag, April 18, 2017

Mögliche Krebsgefahr durch Anreicherung von Radon im eigenen Haus



Radioaktivität ist in Deutschland allgegenwärtig. Nicht deswegen, weil zur Zeit wieder in ganz Deutschland nach einem Endlager für Abfälle aus Atomkraftwerken gesucht wird, sondern weil Radongas natürlicherweise überall aus dem Boden austritt.

Radon ist ein Zerfallsprodukt des im Boden vorkommenden Uran-235, welches über Radium-226 zu dem Edelgas Radon-222 zerfällt. Die Halbwertszeit des Radon-222 beträgt 3,8 Tage. Es kann sich also leicht in Gebäuden anreichern, weil es recht stabil ist.

Unter Normalbedingungen ist das Gas farb-, geruch- und geschmacklos, kann also mit den menschlichen Sinnesorganen nicht wahrgenommen werden.

Es zerfällt unter Freisetzung von Helium-Ionen, sogenannten Alpha-Teilchen, die zu den ionisierenden Strahlen gehören. "Wird Radon eingeatmet, schädigt diese Strahlung das Lungengewebe", erklärt der Baubiologe Ralf Holtrup  aus dem Münsterland. "Die Lungenschädigung kann zunächst harmlos sein, kann jedoch bei langfristiger Belastung auch zu Lungenkrebs führen!"

Ralf Holtrup ist Betreiberin einer Beratungsstelle des Baubiologen-Vereins BIOLYSA e.V, dessen Mitglieder in ganz Deutschland vertreten sind und auch Messungen von Radon in Gebäuden durchführen.

Der Sachverständige weiter: "Lungenkrebs ist in Deutschland eine häufige Todesursache. Neben Rauchern sind auch Bewohner von meist älteren Häusern betroffen, in die aus dem Erdreich kommendes Radon eindringt. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 7-10% der Lungenkrebsfälle in Deutschland auf das Edelgas und dessen Zerfallsprodukte zurückgeführt werden können."

Die Vorkommen an Radon-Gas in Deutschland sind nicht flächendeckend. Sie konzentrieren sich in den Mittelgebirgen und sind abhängig vom Auftreten bestimmter Gesteinsarten und der Beschaffenheit der Böden. Jedoch kann man sich an der Küste oder im Flachland nicht sicher fühlen. Die im Internet verfügbare "Radonkarte Deutschland" verweist zwar auf die Radonkonzentration in der jeweiligen Region, ist aber extrem ungenau. Das eigene Risiko kann immer nur mit mehrwöchigen Langzeitmessungen mit speziellen Messgeräten abgeschätzt werden.

Holtrup: "Das Auftreten von Radon in den eigenen vier Wänden hängt vom Bauzustand ab. Erdberührte Hauspartien wie die Bodenplatte, die möglicherweise Risse aufweist oder nicht richtig abgedichtet ist, lassen Bodenluft eintreten und bergen somit oft unsichtbare Gefahren." Je undichter Böden und Wände seien, desto höher sei das Risiko!

"Auch Fenster unter dem Bodenniveau sind eine Eindringpforte. Und das Gas bleibt nicht in den Kellerräumen, sondern verteilt sich im ganzen Haus. Bei den heutigen sehr dicht schließenden Fenstern reichert es sich im Extremfall gerade in Wohnräumen stark an."

Gesetzliche Regelungen mit verbindlichen Grenzwerten existieren in Deutschland nicht.

Um das radonbedingte Lungenkrebsrisiko zu senken, muss momentan eine europäische Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt werden. Dabei gibt es in Deutschland jedoch Uneinigkeit über die Höhe der tolerablen Radon-Konzentration in Aufenthaltsräumen, dem "Referenzwert" in Becquerel pro Kubikmeter.

Wichtige Fachorganisationen wie die Weltgesundheitsorganisation WHO und deutsche Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie, AIR (Ausschuss für Innenraumrichtwerte), sowie das Bundesamt für Strahlenschutz sind eher für einen niedrigen Grenzwert von 100 Bq/m³.

Die süddeutschen Bundesländer, wo Radonprobleme in Gebäuden bekannter sind, befürworten eher 300 Bq/m³. Es gibt Bedenken, dass 100 Bq/m³ sei bei Sanierungen schwer erreichbar, zu aufwändig und zu teuer seien.

Der Fachmann dazu:" Sanierungserfolge jedoch zeigen, dass 100 Bq/m³ machbar und bezahlbar sind. Beim Neubau sind 100 Bq/m³ mit entsprechenden Verfahren und Materialien kein Problem mehr. Man geht auch davon aus, dass das Lungenkrebsrisiko mit jedem Anstieg um 100 Becquerel pro Kubikmeter um 10% zunimmt."

Werden bei Langzeitmessungen kritische Messwerte erreicht, sollten Maßnahmen zur Verringerung des Strahlungsrisikos ergriffen werden. Mit verschiedenen lüftungs- und bautechnischen Methoden und der Abdichtung von Rissen und Fugen in der Bodenplatte kann Radon dauerhaft aus einem Gebäude herausgehalten werden. Ist das nicht möglich, muss zumindest eine Anreicherung in der Raumluft und ein Aufsteigen des Gases in höher liegende Wohnräume verhindert werden.

Ralf Holtrup empfiehlt allen gesundheitsbewussten Menschen, die in entsprechend gefährdeten Häusern wohnen, in jedem Fall die Untersuchung ihrer Häuser oder Wohnungen auf Radon. "Das ist nicht sehr teuer und schafft Sicherheit, was die Luftbelastung anbelangt. Von Feinstaub und Stickoxiden spricht momentan jeder, aber Radon wird immer noch völlig unterschätzt!"

Weitere Infos erhalten Sie bei www.baubiologie-holtrup.de

Dienstag, Januar 24, 2017

Feuchtigkeit und Schimmel im Haus - Vortrag in Osnabrück 01.02.17


Feuchtigkeit und Schimmel im Haus – Erfolgreich vorbeugen und bekämpfen
Feuchtigkeit und Schimmelpilz in der Wohnung oder im Haus sind mit das am meisten verbreitete Ärgernis für Mieter, Vermieter und Eigentümer und betreffen heute bereits jeden dritten Haushalt. Dabei können Schimmelpilze nicht nur zu Schäden der Bausubstanz führen, sie können sich auch sehr negativ auf das Raumklima und damit vor allem auf die Gesundheit auswirken und diese schwer beeinträchtigen. Der Baubiologe und Sachverständige Ralf Holtrup gibt Ihnen Hinweise zu den Ursachen sowie Tipps zur Vorsorge, Vermeidung und Bekämpfung. Expertenvortrag mit Ralf Holtrup, Baubiologe IBN u. Sachverständiger für Schimmelpilze (TÜV)

01.02.17  NOZ Medienzentr., Breiter Gang/Berliner Platz, 19 Uhr, 8 €
Link zum Vortrag: http://deinticket.de/events/feuchtigkeit-und-schimmel-im-haus/

Mittwoch, Januar 11, 2017

In jeder zweiten Wohnung gedeiht der Schimmelpilz

Auszug aus dem Bericht aus welt.de  :

Laut Stiftung Warentest leben die mykotischen Mitbewohner bereits in jedem zweiten deutschen Haushalt, und der Mikrobiologe Axel Schmidt von der Universität Witten-Herdecke würde sogar noch weitergehen: "Wenn man genau hinschaut, wird man wohl in jedem Haushalt irgendwo welche finden." Der Grund für diese Epidemie: Der Mensch wohnt heute viel perfekter als noch vor 30 Jahren. So schickt er jetzt erheblich mehr Feuchtigkeit durch die Räume, weil er öfter duscht, und die Zimmer werden auf T-Shirt-Temperaturen hochgeheizt.
Problematisch ist aber auch, dass der Innenraum im Bestreben nach Energieersparnis und Lärmschutz geradezu hermetisch von außen abgeschottet wird. "In Studien hat man tatsächlich Wohnungen gefunden, deren Fenster- und Türenabdichtung derart gut war, dass der Luftdruck beim Aufpumpen durch eine Spezialtür immer weiter anstieg", berichtet Schmidt.

Auf diese Weise bilde sich dort ein feucht-warmes Milieu, das für den Wohnungsschimmel geradezu ideale Lebensbedingungen bietet. Wobei es durchaus Schimmelarten gibt, die noch unter Minustemperaturen gedeihen, und eine Penicillium-Spezies wächst sogar noch in einer 40-prozentigen Kupfersulfatlösung, die normalerweise – unter dem Namen "Bordeauxbrühe" – als Fungizid im Weinbau eingesetzt wird.
Einig sind sich jedoch alle Innenraumpilze in ihrem Bedürfnis nach viel Wandfeuchtigkeit, nämlich mindestens 65, am besten aber 85 bis 95 Prozent. Und die bilden sich beispielsweise, wenn der Schlagregen an die Außenwand prasselt und ins Innere drückt. Oder bei Neubauten, wenn die Restfeuchtigkeit im Zement oder Mörtel noch abdampfen muss.
Der bedeutsamste Nässeerzeuger ist jedoch die Temperaturdifferenz. So führen im Winter niedrige Außen- und höhere Innentemperaturen schnell zum Tauwasserausfall an den Innenwänden. Doch auch ein Temperaturgefälle innerhalb der Wohnung kann problematisch sein. "Im Schlafzimmer ist es oft besonders kühl, sodass dort bevorzugt der Wasserdampf aus Küche, Bad und Wohnzimmer kondensiert und für feuchte Wände sorgt", warnt Klaus Sedlbauer vom Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Bauphysik. Deswegen finde man dort relativ häufig Schimmelpilze.

Tipp: 2- 4 x täglich Stoßlüftung und angemessen kontinuierlich heizen !
Hier entsteht die Feuchtigkeit...  

 Quelle: https://www.welt.de/channels-extern/ipad3_welthd/b_welt_ipad3/wissen_b_ipad3/article13728011/In-jedem-zweiten-Haushalt-gedeiht-der-Schimmelpilz.html

Sind die Schimmelprobleme bereits da? Kontaktieren Sie einen Baubiologe oder Sachverständigen für Schimmelpilze 
www.baubiologie-holtrup.de