Freitag, November 06, 2020

Sachverständiger warnt vor den Auswirkungen von Corona auf unser Wohnklima

Das Corona Virus stellt unser Leben auf den Kopf. Sperrstunde, Kontaktbeschränkungen, Homeoffice und die Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.  Die Menschen ziehen sich in ihr Zuhause zurück und genau hier lauert dann eine andere Gefahr. Der Schimmel wuchert wie noch nie. Woran das liegt erläutert der Schimmel-Sachverständige Ralf Holtrup.

Die Tatsache, dass wir uns mit mehreren Menschen über einen längeren Zeitraum in einem geschlossenen Raum aufhalten, führt dazu, dass zum einen der CO² Anteil der Luft stark ansteigt und zum anderen produzieren wir mit jedem Atemzug Feuchtigkeit, die ebenfalls unseren Wohnraum belastet.  Mit jedem Atemzug verunreinigen wir unsere Innenraumluft. Verbrauchte Luft hat einen geringeren Sauerstoffanteil als frische Luft und der steigende CO²-Anteil macht nicht nur müde, sondern kann auch die Ursache für Kopfschmerzen sein.

Die dabei entstehende Feuchtigkeit sorgt gerade in den jetzt wieder kälter werdenden Tagen für ein weiteres Problem. Die vorhandene Feuchtigkeit in der Raumluft kondensiert an den kalten Außenwänden und in kürzester Zeit entsteht Schimmelbefall der unseren Organismus zusätzlich belastet. Ein Schimmelbefall wächst innerhalb von 2 -3 Tagen bei entsprechenden Bedingungen.

Jetzt ist es zwingend erforderlich, dass wir unter diesen Gegebenheiten unsere Gewohnheiten in Bezug auf das Lüftungsverhalten überdenken und anpassen.  

Es sollte wirklich jedem klar sein, dass wir in der jetzigen Situation unser Lüftungsverhalten ändern müssen. Zwei mal am Tag lüften (Stosslüften – Fenster ganz aufmachen) ist im Moment einfach nicht ausreichend, um die Feuchtigkeit, den CO2-Gehalt und auch die Aerosole zu reduzieren. Wenn wir uns den ganzen Tag in geschlossenen Räumen aufhalten, ist es empfehlenswert jede Stunde das Fenster zum Lüften zu öffnen meint der Baubiologe. Hier reichen auch wenige Minuten und die Angst vor zu hohen Heizkosten sei unbegründet, da sich die trockenere Luft wieder schnell aufwärmt.  Dabei ist zu berücksichtigen je kleiner eine Wohneinheit ist und je mehr Bewohner darin leben, desto öfters muss das Fenster geöffnet werden.

Bei Geruchsproblemen, Schadstoffen und Schimmelbefall hilft der Baubiologe Ralf Holtrup bei Ursachenklärung und Optimierung. Weitere Infos unter www.baubiologie-holtrup.de oder telef. Rat unter Tel. 02581-784635.

Donnerstag, September 10, 2020

Wohngifte - Schadstoffe in Gebäuden immer ein aktuelles Thema...

Wer ein Haus baut, kauft oder saniert, möchte meist ein gutess Raumklima schaffen. Damit dies auch zuverlässig gelingt, müssen versteckte Schadstoffe rechtzeitig erkannt und neue bedenkliche Stoffe in Baumaterialien vermieden werden. 

Es ist inzwischen allgemein anerkannt, dass in Innenräumen zahlreiche Einflüsse auf die Bewohner einwirken. Neben den selbstverursachten Problemstoffen wie z.B. aus Kerzen, Kaminöfen, Kochdünsten oder auch nur eigenen Stoffwechselprodukten, können auch Emissionen aus Baustoffen, Schimmel oder  Elektrosmog zu Beeinträchtigungen der Gesundheit und Lebensqualität im Gebäude führen.

Quelle:  https://baubiologie-magazin.de/schadstoffe-in-gebaeuden

Wir helfen bei der Aufdeckung, Analyse, Optimierung und Vorsorge  www.baubiologie-holtrup.de

Dienstag, September 01, 2020

Immer mehr Menschen schlafen schlecht! Was sind die Ursachen?

 Immer mehr Menschen schlafen schlecht!

80 % der Arbeitnehmer schlafen schlecht. In wenigen Jahren sind Schlafstörungen um 66 % angestiegen…

Als Ursachen werden vor allem zunehmender Stress am Arbeitsplatz und zu viel abendliche TV- und Computer-Nutzung genannt. Doch erklärt dies wirklich eine Zunahme von Schlafstörungen um 66 % seit 2010?  Könnte aber nicht auch zunehmender „Elektrosmog“ (hochfrequente Wellen) verursacht durch Sendemasten, schnurlose Telefone, Handys, WLAN und weiteren funkbasierten Techniken eine Rolle spielen?

Quelle:
https://baubiologie-magazin.de/immer-mehr-menschen-schlafen-schlecht/

Wir helfen Ihnen als Baubiologe bei einer Schlafplatzuntersuchung mögliche Störfaktoren wie Elektrosmog und geologische Felder aufzuspüren und mit Ihnen gemeinsam die Optimierungsmöglichkeiten zu besprechen.

Bei Bedarf auch Schimmel- oder Wohngiftuntersuchungen.

www.baubiologie-holtrup.de

Montag, Juli 27, 2020

Elektrosmog und das Wirrwarr um 5G

Der neue Mobilfunkstandard 5G – der weitaus mehr als nur Mobilfunk umfasst – funktioniert komplexer und ist entsprechend schwerer zu verstehen, als die „etablierten“ Mobilfunkstandards 2G bis 4G (GSM, UMTS und LTE). Kein Wunder also, dass zu 5G Schlagworte, Halbwahrheiten und Falschinformationen bis hin zu Verschwörungstheorien kursieren. Umso wichtiger ist es, den Dingen auf den Grund zu gehen.
Lesen Sie die 5 Kapitel im Baubiologie – Magazin des IBN:
https://baubiologie-magazin.de/5g-in-fuenf-kapiteln/

Donnerstag, April 02, 2020

So kann Corona zu Schimmel und schlechter Raumluftqualität führen ...


In dieser Corona-Krise bleiben die meisten Menschen zu Hause
Alles ist plötzlich anders: Schule, Kindergärten und viele Läden sind geschlossen. Die Freiheit ist eingeschränkt. Viele Menschen arbeiten im Homeoffice und verbringen ihre meiste Zeit zuhause.

Unter diesen veränderten Lebensumständen leidet unsere Wohnqualität.
Da wir uns nun nahezu rund um die Uhr mit vielen Menschen in der Wohnung aufhalten
produzieren wir wesentlich mehr Feuchtigkeit und auch schlechte Luft. Dies belastet die  Raumluftqualität und kann auch zu Belastungen der Gesundheit führen.


Der höhere CO2-Anteil in der verbrauchten Luft kann zu einer geringeren Sauerstoffversorgung und somit zu Müdigkeit, Kopfschmerzen und auf Dauer auch zu einer Schwächung des Immunsystems führen.
Ein weiteres Risiko kann durch erhöhte Feuchtigkeit und Schimmelbildung auftreten. Da wir fast alle Daheimgebliebenen auch mehr Feuchtigkeit zuhause abgeben steigt die Relative LuftFeuchtigkeit. Hierbei kann es zu erhöhter Kondensfeuchte an kalten Außenwandbereichen kommen und dies kann innerhalb weniger Tage zur Schimmelpilzbildung führen.
Meine Empfehlung: Lüften steht an erster für gesundes Wohnen und Leben! Das sonst normalerweise empfohlene 2 bis 3-malige Lüften ist unter diesen Extrembedingungen einfach nicht mehr ausreichend. Bei mehreren Personen sollte mindestens alle 2 Stunden gelüftet werden durch Stoß- oder Querlüftung (Fenster ca. 5 Min. ganz auf und Durchzug).
Bleiben Sie gesund und fit!

Baubiologe und Sachverständiger Ralf Holtrup bietet:
Analyse und Ursachenklärung mit Messungen und Beratung. Auch Gutachten und ggfs. Datenloggereinsatz zur Erfassung von CO2, Temp. und Feuchte über einige Wochen.

www.baubiologie-holtrup.de

Montag, Oktober 14, 2019

Tipps für einen gesunden Büro-Arbeitsplatz


1.          Lüften, lüften, lüften sorgt für ein gesundes Büroklima und kann Schadstoffe, CO2, Luftfeuchtigkeit sowie Schimmelbildung reduzieren. 
2.          Lufttemperatur- u. feuchtigkeit: 20-22 Grad C. 40 bis 60 % Luftfeuchte.
3.          Drucker und Kopierer: möglichst im separaten Raum mit Außenabluft platzieren,. Tintenstrahldrucker geben generell weniger Feinstaubbelastungen ab.
4.          Stellen Sie möglichst viele Pflanzen in den Büroräumen auf!
5.          Ergonomie und Bewegung: Auswahl der richtigen Arbeitsmittel und deren Einstellungen: Infos z.B. www.vbg.de
6.          Ernährung. “An Apple a day keeps the doctor away”:
Stellen Sie genug Wasser und Obst parat!
7.          Lärm: geräuscharme Geräte u. Schall absorbierende
Materialien an Decken, Wänden u. Böden nutzen.
8.          Licht: Hoher Tageslichtanteil. möglichst natürliches Lichtspektrum verwenden (keine sog. „Sparbirnen“). Gute Beleuchtungsstärke (> 500 Lux),  Lichtfarbe u. Farbwiedergabe, möglichst flimmer- und blendungsfrei.
9.      Elektrosmog: Es sollten wenig strahlende und funkende Geräte verwendet werden, um die Elektrosmog-Belastung zu reduzieren. Abstand halten zu Leitungen, Geräten und Trafos.

10.       10.    Hygiene: Staubsauger mit HEPA-Filter nutzen. Aggressive Putz- und Reinigungsmittel meiden.  Tastatur, Maus und Telefon regelmäßig reinigen z.B. mit Alkohollösung.

Mehr Infos zu dem Thema, Beratung und Hilfe bei Arbeitsplatzuntersuchungen
erhalten Sie hier:
https://baubiologie-holtrup.de/index.php/newsticker, Tel. 02581-784635